IBM Personal Communications Version 5.9 für Windows-Betriebssysteme
Erste Ausgabe
Dieses Dokument enthält ergänzende Informationen zur Onlinehilfe und zu den Veröffentlichungen; dazu gehören Informationen zu neu hinzugekommenen Funktionen, Hinweise, Tipps, Einschränkungen und Korrekturen. Im Infocenter von Personal Communications finden Sie weitere Informationen zur Verwendung von Personal Communications Version 5.9; das Infocenter enthält darüber hinaus die vollständige Produktdokumentation.
Informationen zur Installation von IBM Personal Communications for Windows finden Sie im Dokument CD-ROM Installationshandbuch. Im Buch Erste Schritte finden Sie Informationen zu den neuen Funktionen sowie zur Funktionalität in Version 5.9.
Namen und Lizenzbedingungen für Komponenten von Drittherstellern sind in der Datei 'license.txt' enthalten, die sich im Installationsverzeichnis von Personal Communications oder im Produktinstallationsimage befindet.
Vielen Dank, dass Sie sich für Personal Communications Version 5.9 entschieden haben!
Windows x64-Plattformunterstützung
Seitenkopfzeile und -fußzeile
Windows-Drucktreiber für VT-Hostdruck
Gleichzeitige IPv4- und IPv6-Verbindungen für EEDLC
Funktionale Erweiterungen bei Richtlinien zum Ändern der Sitzungsansicht
Funktionale Erweiterungen zu Einschränkungen bei der Bedienung des Sitzungsfensters
Druckjobs für 5250-Druckersitzungen erfassen
Erweiterte Tracepuffer
Option 'Beste Anpassung' in 'Seite einrichten'
Kerberos-basierte Automatisierung bei der Anmeldung
Über Telnet festgelegte Sicherheit
IBM Support Assistant
ITLM Readiness
Änderung des UDC-Bereichs für traditionelles Chinesisch
Bei deutschen und österreichischen Tastaturen das Verhalten der Feststelltaste für Zifferntasten außer Kraft setzen
Umgebungsvariablen im Workstationprofil
Konvertierungstabelle für die japanischen Codepages 1390 und 1399 ändern
Paketinformationen im Dialog 'Über...'
Unterstützung für Befehl STRPCCMD inaktivieren
Aktuelle Nachrichten für die Produktunterstützung abonnieren
IBM Support Assistant
Personal Communications mit Windows Firewall unter XP Service Pack 2 verwenden
Installieren oder Migrieren von Personal Communications mit Communications Server
Arabische Daten im Beispielprogramm VBHLLAPI anzeigen
Personal Communications Version 5.9 basiert auf der vielfach eingesetzten Version 5.8 von Personal Communications. Wenn Sie mit Personal Communications Version 5.8 bereits vertraut sind, sollten Sie einen Blick auf die folgenden neuen Funktionen und Verbesserungen werfen.
Personal Communications Version 5.9 bietet Nicht-SNA-Plattformunterstützung für Windows XP Professional x64 Edition und Windows Server 2003 Standard x64 Edition und Enterprise x64 Edition.
Sie können eine Kopfzeile oder Fußzeile auf gedruckten Seiten bei Jobs für Druckanzeigen oder Druckanzeigensammlungen hinzufügen.
Details zu dieser Funktion finden Sie im Buch Emulator User's Reference.
Für EEDLC können IPv4- und IPv6-Verbindungen konfiguriert und gleichzeitig ausgeführt werden.
Durch Bearbeiten der Windows-Gruppenrichtlinie können Sie die Funktionsleiste, die Menüleiste sowie den erweiterten OIA (Operator Information Area, Bedienerinformationsbereich) des Sitzungsfensters verdecken.
Weitere Informationen zum Ändern der Richtlinie für die Ansicht finden Sie im Buch Administrator's Guide and Reference.
Durch Bearbeiten der Windows-Gruppenrichtlinie können Sie die Möglichkeiten des Benutzers einschränken, Sitzungsfenster zu maximieren, auf Symbolgröße zu verkleinern oder zu schließen.
Weitere Informationen zum Ändern der Richtlinie für die Ausführung finden Sie im Buch Administrator's Guide and Reference.
Über dieses Produktmerkmal können Sie Druckjobs erfassen und diese anschließend als einzigen Job oder in einer Gruppe drucken. Die diesem Produktmerkmal zugeordneten Funktionen können der Tastatur, dem Dialogfenstertastenblock, der Maustaste oder einer Schaltfläche in der Symbolleiste zugeordnet werden.
Details zu dieser Funktion finden Sie im Buch Emulator User's Reference.
Zusätzliche CSTrace-Puffer werden bereitgestellt, so dass alle Trace-Sätze bei speicher- und ressourcenintensiven Trace-Läufen erfasst werden.
Sie können die Druckskalierungsfunktion verwenden, indem Sie das Markierungsfeld Beste Anpassung im Dialog Seite einrichten aktivieren. Diese Funktion ist für die folgenden Sitzungen aktiviert:
Details zu dieser Funktion finden Sie im Buch Emulator User's Reference.
Bei 5250-Anzeigesitzungen und -Datenübertragungssitzungen wird hierdurch Funktionalität bei der automatischen Anmeldung auf Hosts bereitgestellt, indem die Berechtigungsnachweise von angemeldeten Benutzern verwendet werden.
Details zu dieser Funktion finden Sie im Buch Administrator's Guide and Reference.
Über Telnet festgelegte Sicherheit ist eine Erweiterung zu Telnet, die dafür sorgt, dass TLS über eine Telnet-Verbindung festgelegt werden kann. Sie können über Telnet festgelegte Sicherheitseinstellungen für 3270-Anzeige- und -Druckersitzungen konfigurieren.
Über Telnet festgelegte Sicherheit unterstützt das TLS-Protokoll Version 1.0. Dieses Protokoll ermöglicht die Sicherheitsfestlegungen von TLS 1.0 zu SSL 3.0 für Servers, die TLS 1.0 nicht unterstützen.
Sicherheit mit der Option 'über Telnet festgelegt'
Beim Konfigurieren einer Sitzung können Sie die Option über Telnet festgelegt auswählen, nachdem Sie Sicherheit aktivieren ausgewählt haben. Sind Sicherheit aktivieren und über Telnet festgelegt aktiviert, wird eine TLS-Verbindung nach dem Aufbau der normalen Telnet-Verbindung festgelegt. Die 3270-Sitzung wird jedoch erst dann gestartet, wenn die TLS-Festlegung erfolgreich abgeschlossen ist. Unterstützt der Server keine TLS-basierte Telnet-Sicherheit, wird die Sitzung nicht gestartet, und es wird eine Fehlernachricht ausgegeben.
Wenn Sie das Markierungsfeld Sicherheit aktivieren nicht auswählen, wird der Prozess der Telnet-Festlegung inaktiviert. Ist die Sicherheit nicht aktiviert und der Server fordert eine TLS-basierte Telnet-Sicherheitssitzung vom Client an, kann Personal Communications keine TLS-basierte Telnet-Sicherheitssitzung starten. Anschließend wird in diesem Fall eine Fehlernachricht ausgegeben.
Sicherheit ohne die Option 'über Telnet festgelegt'
Ist das Markierungsfeld Sicherheit aktivieren ausgewählt und Über Telnet festgelegt ist nicht aktiviert, werden TLS-Festlegungen auf einer TLS-Verbindung mit dem Server ausgeführt. Dies ist die Standardeinstellung, da Telnet-Server in der regel TLS-basierte Telnet-Sicherheit nicht unterstützen.
Hinweis: Wenn Sie zuvor eine über Telnet-festgelegte Sicherheit aktiviert haben und nun diese Option inaktivieren wollen, müssen Sie die Option Angabe aktivieren auswählen, damit Sie auf das Markierungsfeld Über Telnet festgelegt zugreifen können.
Details zur Sicherheit für Personal Communications finden Sie im Buch Administrator's Guide and Reference.
Mit IBM Support Assistant können Sie auf einfache Weise Softwarefragen lösen. Details finden Sie in Support Assistant.
Diese Funktion ermöglicht die Installation sowie die Erkennung der Verwendung von Personal Communications, indem IBM Tivoli License Manager eingesetzt wird.
Für traditionelles Chinesisch können Sie ein Schlüsselwort festlegen, um den UDC-Bereich des PCs von 0x8181--0x8C82 in 0xC6A1--0xC8F1 zu ändern und dem EBCDIC-Code 0xEOEB--0xE2FD zuzuordnen. Legen Sie das Schlüsselwort wie folgt fest:
[Translation] NewUDCRangeCHT=Y
Für deutsche und österreichische Tastaturen können Sie ein Schlüsselwort angeben, welches das Standardverhalten der Zifferntasten im Feststelltastenmodus außer Kraft setzt. Dabei gilt folgende Syntax:
[Keyboard] ShiftlockOverride=Y
Wenn dieses Schlüsselwort aktiviert ist, geben die Zifferntasten das entsprechende Numeral und nicht das der Taste zugeordnete Symbol zurück. Dieses Verhalten entspricht dem Großschreibmodus.
Hinweis: Zur Verwendung dieser Funktionalität müssen Sie in den Ländereinstellungen von Windows Deutsch (IBM) als Tastaturbelegung angeben.
Im .WS-Profil können Sie Umgebungsvariablen für die Pfade der folgenden Personal Communications-Dateien angeben:
Dabei gilt folgende Syntax:
[Toolbar] BarFile=C:\%USERDIR%\disp.bar
[Poppad] DefaultPoppad=C:\%PROFILEDIR%\test.pmp
[Mouse] DefaultMouse=%PCOMMPROFILE%\vtpf.mmp
[Keyboard} DefaultKeyboard=C:\%USERFOLDER%UserMap.kmp
In den obigen Beispielen sind USERDIR, PROFILEDIR, PCOMMPROFILE und USERFOLDER Umgebungsvariablen, die von Ihnen angegeben werden (siehe folgendes Beispiel):
USERDIR = profile\toolbarfiles
Die Standardkonvertierungstabelle von Personal Communications für die japanischen Codepages 1390 und 1399 unterscheidet sich von der Tabelle, die von IBM WebSphere Host On-Demand verwendet wird. Das folgende .WS-Profilschlüsselwort ermöglicht Ihnen die Verwendung der Konvertierungstabelle, die auch von Host On-Demand verwendet wird.
[Translation] UsePcomCDRA1399=N
Die folgende Tabelle zeigt die Zuordnungsunterschiede zwischen der Standardkonvertierungstabelle von Personal Communications (Schlüsselwort UsePcomCDRA1399=Y oder Wert ist nicht angeben) und der Host On-Demand-Tabelle (Schlüsselwort ist auf N gesetzt).
| EBCDIC-Codepunkt | Unicode-Standardwert von Personal Communications | Unicode-Wert, wenn UsePcomCDRA1399=N |
|---|---|---|
| 0x4260 | U+2212 (Minuszeichen) | U+FF0D (Bindestrich-Minus, vollbreit) |
| 0x43A1 | U+301C (Gewellter Bindestrich) | U+FF5E (Tilde, vollbreit) |
| 0x447C | U+2016 (Doppelte vertikale Linie) | U+2225 (Parallel) |
| 0x444A | U+2014 (Geviertstrich) | U+2015 (Horizontaler Balken) |
| 0x426A | U+00A6 (Unterbrochener Strich) | U+FFE4 (Unterbrochener Strich, vollbreit) |
| 0xE9F3 | U+FF0D (Bindestrich-Minus, vollbreit) | U+2212 (Minuszeichen) |
| 0xE9F4 | U+FF5E (Tilde, vollbreit) | U+301C (Gewellter Bindestrich) |
| 0xDFE5 | U+2225 (Parallel) | U+2016 (Doppelte vertikale Linie) |
| 0xDDB7 | U+2015 (Horizontaler Balken) | U+2014 (Geviertstrich) |
| 0xE9F5 | U+FFE4 (Unterbrochener Strich, vollbreit) | U+00A6 (Unterbrochener Strich) |
Sie können die Sprache des installierten Pakets anzeigen, indem Sie in der Menüleiste der Sitzung Hilfe > Über Personal Communications auswählen. Die Sprachenkennungen lauten wie folgt:
Die Unterstützung für den Befehl STRPCCMD kann mit dem folgenden .WS-Schlüsselwort inaktiviert werden:
[5250] Ignore_STRPCCMD=Y
Wenn das Schlüsselwort auf N gesetzt ist oder nicht angegeben wird, wird STRPCCMD nicht inaktiviert.
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Das Personal Communications-Infocenter enthält eine Dokumentation und Links zu weiteren Ressourcen:
Das japanische Infocenter enthält Antworten zu häufig gestellten Fragen und Tipps zur Fehlerbehebung.
Unter der genannten Infocenter-Adresse von Personal Communications finden Sie Informationen auf Englisch und Japanisch. Zur Anzeige der japanischen Inhalte müssen Sie ein System mit japanischen Ländereinstellungen verwenden. Bei anderen Ländereinstellungen werden standardmäßig die englischen Inhalte angezeigt.
Führen Sie die folgenden Schritte aus, um aktuelle Unterstützungsnachrichten zu Personal Communications zu empfangen:
http://www.ibm.com/software/network/pcomm/support
Mit IBM Support Assistant können Sie auf einfache Weise Softwarefragen lösen. Der Support Assistant umfasst die folgenden Komponenten:
Für Mitarbeiter des Help-Desk und für Personal Communications-Administratoren empfiehlt sich
die Installation von Support Assistant, um so die jeweiligen Endbenutzer
besser unterstützen zu können. Der Support Assistant kann von der folgenden Adresse
heruntergeladen werden:
http://www.ibm.com/software/support/isa/index.html
Sowohl die IPv4- als auch die IPv6 EEDLC-Pakete
werden von der Windows Firewall-Komponente in Microsoft Windows XP Service Pack 2 blockiert.
Zur Aktivierung der EEDLC-Verbindung müssen die EEDLC-Standard-UDP-Ports (Nummer 12000 bis 12004) zur Ausnahmeliste der Windows Firewall hinzugefügt werden. Zum Hinzufügen der Ports können Sie eine beliebige der folgenden Methoden verwenden:
Verwenden Sie die folgenden Befehle zum Hinzufügen der einzelnen Ports:
netsh firewall set portopening UDP 12000 Udp_12000_EEDLC netsh firewall set portopening UDP 12001 Udp_12001_EEDLC netsh firewall set portopening UDP 12002 Udp_12002_EEDLC netsh firewall set portopening UDP 12003 Udp_12003_EEDLC netsh firewall set portopening UDP 12004 Udp_12004_EEDLC
Nach dem Hinzufügen der Ports werden in der Dropdown-Liste für die Ausnahmen in
der Windows Firewall die neuen UDP-Portnummern angezeigt.
Weitere Details zur Windows Firewall finden Sie in der Microsoft Developer Network-Datenbank unter folgender Adresse:
Diese Funktion unterscheidet sich vom IPV6-Filterverhalten der Internet Connection Firewall (ICF) in Windows XP-Releases vor SP2. Weitere Informationen zur Verwendung von Personal Communications mit ICF finden Sie in der Technote 1176310 auf der Unterstützungswebseite von Personal Communications. Der Link auf diese Support-Site finden Sie im Personal Communications Infocenetr und in anderen Ressourcen.
Wenn sowohl Personal Communications als auch IBM Communications Server for Windows auf einem System installiert sind, sollten Sie nicht die automatische Migration verwenden, wenn Sie eine neuere Version von Personal Communications installieren.
Entfernen Sie zuerst Personal Communications und Communications Server for Windows vom System. Installieren Sie anschließend Communications Server erneut, bevor Sie die neue Version von Personal Communications installieren.
Führen Sie die folgenden Schritte aus, damit arabische Daten im Beispielprogramm VBHLLAPI korrekt angezeigt werden:
Informationen zu den API-Beispielprogrammen finden Sie im Buch Emulator Programming.
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